Gedenkfeier Volkstrauertag, 13.11.2016

Der Volkstrauertag wurde 1922 als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs eingeführt, auf Vorschlag des kurz zuvor gegründeten Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Tag sollte ein Zeichen der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen sein.  Und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Volkstrauertag im westlichen Deutschland 1952 wieder als Tag der „nationalen Trauer“ eingeführt, in Abgrenzung zum nationalsozialistischen Heldengedenken. Er liegt auf dem Sonntag zwei Wochen vor dem ersten Advent und ist durch Landesgesetze geschützt. Seit 1945 wird am Volkstrauertag auch der zivilen Opfer des Krieges gedacht. So treten neben die toten Soldaten auch die Frauen, Kinder und Männer, die in den besetzten Ländern und in Deutschland zu Opfern von Krieg und Gewalt geworden waren. Aber von Anfang an riefen die Bundespräsidenten dazu auf, auch an die Opfer der Diktatur zu erinnern, also an Menschen, die aus politischen, religiösen oder sogenannten rassischen Gründen verfolgt worden waren.

Heute ist der Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt gewidmet, zugleich der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden.

Seit vielen Jahren findet auch in unserem Ortsteil, Pumpe-Stich, eine Gedenkveranstaltung anläßlich des Volkstrauertags statt die von der Bruderschaft organisiert wird.

In diesem Jahr fand diese  am Sonntag, 13. November 2016, 10:30 Uhr  am Ehrenmal des Waldfriedhofs, Am Schlemmerich, statt. Die diesjährige, sehr berührende,  Gedenkrede wurdevon Herrn Achim Schyns, Mitglied des Stadtrats, gehalten.Die Schützenbruderschaft lud im Anschluß die Teilnehmer der Veranstaltung zu einem gemeinsamen Frühstück in das Jugendheim der Barbarakirche ein.