Neuigkeiten-Blog

Entwurf der neuen Satzung

Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung und der seit Mai 2018 geltenden Änderung im Datenschutz  wurden wir vom Registergericht und vom Finanzamt aufgefordert unsere Satzung aus dem Jahr 1992/1994 komplett neu zu fassen bzw. umfangreich zu überarbeiten.

Diesem haben wir in einem aufwendigen Verfahren Rechnung getragen und eine komplett neue Satzung erarbeitet. Auf der Mitglieder/Abrechnungsversammlung am 20. Juni 2017 wurde die neue Satzung mit Ausnahme der Datenschutzklausel bereits besprochen und den Anregungen aus der Mitgliederschaft wurde in dem nun vorliegenden Entwurf Rechnung getragen.

Die neue Satzung entspricht den oben genannten Umständen und wurde auch so gearbeitet, das den den veränderten weltanschaulichen Gesichtspunkten entsprochen wird. Nun ist ein umfangreiches Genehmigungsverfahren erforderlich.

St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft 1869 Pumpe-Stich e.V.

 

§ 1           Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen: St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft 1869 Pumpe-Stich e.V.. Er ist unter diesem Namen eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Aachen. und hat seinen Sitz in Eschweiler Pumpe-Stich.

Die Schützenbruderschaft ist kirchlich verbunden mit der katholischen Pfarre Heilig-Geist, Gemeinde St. Barbara oder deren Rechtsnachfolgerin.

 

§ 2           Wesen und Aufgaben

Die St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft 1869 Pumpe-Stich e.V.

 im Folgenden „Schützenbruderschaft“ genannt - ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen - im Folgenden „Bund“ genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird. Getreu dem Wahlspruch des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften "für Glaube, Sitte und Heimat" verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaft zu:

            1.       Bekenntnis des Glaubens durch

  - Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im

    Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der

    Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten.

  - Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit,

  - Werke christlicher Nächstenliebe.

2.  Schutz der Sitte durch

  - Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben,

    Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den

    Schießsport.

3.  Liebe zur Heimat und zum Vaterland durch

  - Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor

    allem des dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels.

  - Heimatpflege und heimatliches Brauchtum.

 

§ 3           Gemeinnützigkeit

Die Schützenbruderschaft mit Sitz in Eschweiler Pumpe-Stich verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).

 

Der Zweck des Vereins ist

die Förderung des traditionellen Brauchtums.

Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

Historisches Schießspiel wie beispielsweise den Vogelschuss,

Ausrichtung und Durchführung von traditionellen Brauchtumsveranstaltungen und Festumzügen.

 

Die Förderung des Sports

Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

die Ausübung des Schießsports. Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von Wettkämpfen sowie die Unterhaltung von Schießstandanlagen.

 

Die Förderung kultureller Zwecke

Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

Durchführung von kulturellen Veranstaltungen im Sinne des § 68 Nr. 7 AO,

Pflege und Erhaltung von historischen Kulturgegenständen wie beispielsweise Fahnen, Schützensilber, Urkunden und Aufzeichnungen oder sonstiger Gegenstände des traditionellen Brauchtums.

 

Die Förderung der Heimat

Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

Überlieferung, Pflege und Leben der althergebrachten Traditionen und christlichen Werte, um diese für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und diesen Generationen aktiv die Heimat als sozialen Erfahrungs- und Zugehörigkeitsraum mit all ihren geschichtlichen und kulturellen Traditionen zu vermitteln.

 

Förderung kirchlicher Zwecke

Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

Begleitung und Unterstützung von Gottesdiensten und Aktionen wie beispielsweise Fronleichnamsprozessionen, der Hilfe bei kirchlichen Veranstaltungen,

Unterstützung der Erhaltung und Errichtung der Kirchengebäude wie beispielsweise Kirchen, Pfarrheime, Kapellen, Kreuzwege, Wegekreuze, Kreuzwegstationen, Friedhöfe etc., aktive Teilnahme am Leben in den Pfarren und den Pfarrgremien (z.B. Pfarreirat, Kirchenvorstand etc.).

 

Die Schützenbruderschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Mittel der Schützenbruderschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Schützenbruderschaft.

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Die Bruderschaft darf ihre Mittel teilweise an andere steuerbegünstigte Körperschaften zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken weiterleiten.

 

§ 4           Mitgliedschaft

 

1.     Mitglied können Personen werden, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, unbescholten und bereit sind, sich auf den Inhalt dieser Satzung zu verpflichten.

2.     Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Personen, die nicht einer christlichen Kirche angehören, verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christlichen Grundsätze.

3.     Mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft und durch Anerkennung dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder auf die christlichen Grundsätze und zur christlichen Lebenshaltung.

 

Das Gesuch um Aufnahme ist an den Vorstand der Schützenbruderschaft zu richten.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

 

§ 5           Verlust der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss.

Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.

Die Austrittserklärung muss gegenüber dem Vorstand schriftlich abgegeben werden.

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet mehr als ein Jahr im Rückstand ist.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand der Schützenbruderschaft nach vorheriger Anhörung des Betroffenen (rechtliches Gehör). Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzureichen. Bei Ausschluss findet keine Rückerstattung von Anteilen des Beitrages statt.

Ausgeschlossene Vorstandsmitglieder scheiden mit der Ausschlussentscheidung aus ihren Ämtern aus.

 

§ 6           Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft

 

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag bis zum 31. März des jeweiligen Jahres zu zahlen, sofern kein gesondertes Bankeinzugsverfahren vereinbart wurde.

 

Darüber hinaus wird eine Teilnahme an den Veranstaltungen erwartet, die von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand beschlossen wurden. An kirchlichen Veranstaltungen sollen sich alle Mitglieder beteiligen.

Jedes Mitglied hat nach vollberechtigter Mitgliedschaft das Recht auf den Königsschuss.

 

§ 7           Jungschützen

 

Jugendliche bis zum vollendeten 24. Lebensjahr werden in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst.

Die Rechte der Schützenjugend ergeben sich, soweit die Jugend sich kein eigenes Statut gegeben hat, aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (BdSJ), sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ.

Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 24. Lebensjahr hinaus ein Amt in der Jungschützenabteilung ausüben.

 

Jungschützen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Sie nehmen nur beratend an dieser teil. Das Stimmrecht kann nicht an Erziehungsberechtigte oder gesetzlichen Vormund bei unter 16 jährigen übertragen werden.

 

Jungschützen vom vollendeten 16. bis zum vollendenden 18. Lebensjahr und Mitglieder bis zum vollendeten 24. Lebensjahr haben das Recht auf den Prinzenschuss.

Die Annahme einer Bewerbung für den Prinzenschuss obliegt dem gesetzlichen Vorstand.

Die Jungschützen vom vollendeten 12. Lebensjahr bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ermitteln aus ihren Reihen den/die Schülerprinzen/-prinzessin.

 

§ 8           Ehrenmitglieder

 

Personen, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben oder die mindestens 50 Jahre der Bruderschaft angehören, können von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§ 9           Organe der Schützenbruderschaft

 

Organe der Schützenbruderschaft sind:

-       die Mitgliederversammlung,

-       der Vorstand.

 

§ 10           Mitgliederversammlung

 

Einmal im Kalenderjahr ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 25% der Mitglieder dieses unter Angabe der Gründe beim Brudermeister schriftlich beantragen.

Zur Mitgliederversammlung und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung einzuladen. Anträge müssen bis spätestens eine Woche vor der Mitglieder-

Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden, hiervon ausgenommen sind

Anträge auf Satzungs- oder Zweckänderung oder auf Auflösung der Bruderschaft.

Anträge mit diesen Zielsetzungen müssen in der schriftlichen Einladung zur Mitglieder-

versammlung bzw. außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgeführt werden.

 

Die Mitgliederversammlung wird vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt.

Auf Antrag kann die Mitgliederversammlung geheime Abstimmung beschließen.

Anträge und Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

Bei einem Antrag auf Ende der Debatte kann nach Abstimmung je ein Mitglied für

und ein Mitglied gegen den Antrag sprechen.

                   Dann ist die Debatte beendet.

Sollte ein Mitglied den Anordnungen des Versammlungsleiters nicht Folge leisten, so                             kann das betreffende Mitglied aus dem Versammlungsraum verwiesen werden

 

 

§ 11         Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Aufgabe der Mitgliederversammlung ist:

Wahl des Vorstandes und der mindestens 2 Rechnungsprüfer,

Beschlussfassung über die Jahresrechnung,

Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer,

Entlastung des Vorstandes nach Rechnungslegung,

Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

Änderung der Satzung,

Auflösung der Bruderschaft.

 

§ 12         Vorstand

 

1.                Der Vorstand besteht aus 8 gewählten Mitgliedern:

Dem/der Brudermeister/in,

dem/der stellvertretenden Brudermeister/in,

dem/der Kassierer/in,

dem/der stellvertretenden Kassierer/in,

dem/der Geschäftsführer/in,

dem/der stellvertretenden Geschäftsführer/in,

dem/der Schießmeister/in

dem/der stellvertretenden Schießmeister/in,

dem/der Jungschützenmeister/in,

dem/der Schützenheimwart/-in

 

Dem Vorstand gehören als weitere geborene Mitglieder an:

als  Präses der Pfarrer der kath. Pfarre Heilig-Geist, Gemeinde St. Barbara  oder ein von ihm zu benennender Geistlicher, der ranghöchste Offizier bzw. ein von ihm  benannter Vertreter des Offizierscorps  und der/die jeweils amtierende König/in.

                  

 2.               Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf der ordentlichen

Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf vier Jahre gewählt

Im ersten Jahr der Wahlperiode:

 

                   Brudermeister/in,

                             Stellvertretende ( r ) Geschäftsführer/in,

                             Kassierer/in,

                             Stellvertretende ( r ) Schießmeister/ in

                                       

Im zweiten Jahr der Wahlperiode:

 

                   Stellvertretende ( r ) Brudermeister/in,

                          Geschäftsführer/in,

                            Stellvertretende ( r ) Kassierer/ in

                            Schießmeister/ in

                          Schützenheimwart/ in

 

Der/die Jungschützenmeister/in wird spätestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung dieses Jahres von der Schützenjugend gewählt. Zu dieser Versammlung ist der gesetzliche Vorstand einzuladen. Der gewählte Jungschützenmeister ist dann von der Mitgliederversammlung zu bestätigen.

 

3.                Zum Schießmeister und zu Stellvertretenden Schießmeister sollte nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist.

 

Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf vier Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.

 

 

§ 13         Gesetzlicher Vorstand

 

Der Brudermeister, der stellvertretende Brudermeister, der Kassierer und der Geschäftsführer bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

Rechtsverbindliche Erklärungen der Schützenbruderschaft werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.

 

§ 14         Aufgaben des Vorstandes

 

Aufgaben des Vorstandes sind:

Führung der laufenden Geschäfte,

Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr,

Erstattung der Tätigkeitsberichte,

Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch den Brudermeister oder seinen Stellvertreter erfolgt.

Die Vorstandssitzungen werden vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Brudermeister einberufen und geleitet.

Die Beschlüsse sind in das Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen.

Das Königssilber und sonstige bedeutende Sachwerte sind zu archivieren und möglichst zentral in einem geschützten Behältnis/Raum  zu verwahren.

 

§ 15         Beschreibung der Aufgaben

 

Der Brudermeister ist der Repräsentant der Schützenbruderschaft. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen. Er vertritt die Bruderschaft in den Gremien des Bundes und seiner Untergliederungen. Der Brudermeister ist unentbehrlicher Vermittler der Ziele des Bundes und der Bruderschaft „Für Glaube, Sitte und Heimat“ im Lebensumfeld der Bruderschaft.  Die Bruderschaft lebt die christliche Tradition und der Brudermeister soll Vermittler dieser Tradition sein und übernimmt inhaltliche Verantwortung. Daher muss der Brudermeister zwingend Angehöriger einer christlichen Kirche sein.

 

Der stellvertretende Brudermeister vertritt den Brudermeister im Falle seiner Verhinderung.

 

Der Kassierer ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen.

 

Der stellvertretende Kassierer vertritt den 1. Kassierer im Falle seiner Verhinderung und unterstützt ihn bei seinen Aufgaben, mit Ausnahme rechtsverbindlicher Erklärungen für den Verein nach außen.

 

Dem Geschäftsführer obliegt das Schriftwesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk. Er fertigt die Niederschriften über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Zumindest die Anträge und Beschlüsse sind in einem fortlaufend geführten Protokollbuch einzutragen.

 

Der 2. Geschäftsführer vertritt den  1. Geschäftsführer im Falle seiner Verhinderung, mit Ausnahme rechtsverbindlicher Erklärungen für den Verein nach außen.

 

Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsports. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet. Gegebenenfalls bestimmt er im Verhinderungsfall einen geeigneten und befähigten Vertreter.

 

Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Schützenbruderschaft. Er trägt hier die Verantwortung und vertritt deren Interessen im Vorstand und in der Mitgliederversammlung.

 

Der Schützenheimwart ist für die Unterhaltung, den Erhalt und die Vermietung/ Belegung des Schützenheims zuständig. Der Schützenheimwart wird mit einer angemessenen Handkasse ausgestattet. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat zur Jahreshauptversammlung einen Kassenabschluss zu erstellen. Erwirtschaftete Gewinne sind der Hauptkasse zuzuführen.

 

Der ranghöchste Offizier organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit. Im Falle seiner Verhinderung bestimmt er oder der 1. Brudermeister einen Vertreter.

 

Der Präses wahrt die geistlichen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der Schützenbruderschaft.

 

§ 16         Ausgabenwirtschaft

 

In der Ausgabenwirtschaft ist der gesetzliche Vorstand an die Beschlüsse der Vorstandsversammlung gebunden. Der geschäftsführende Vorstand kann über einen Betrag bis zu Euro 500. -  im Einzelfall freihändig verfügen. Finanzielle Angelegenheiten des Offizierscorps sind einvernehmlich mit diesem zu entscheiden.

 

§ 17 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

 

Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

Die  Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins  haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für notwendige und angemessene Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Portokosten und Telefongebühren.

Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 1 Monat nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand erlassen und geändert wird.

 

§ 18         Kassenprüfer

 

Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden zwei Kassenprüfer prüfen die Führung der Kassenbücher und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht. Jedes Jahr ist ein Kassenprüfer für zwei Jahre zu wählen. Der/ die Kassenprüfer dürfen nicht gewählte Mitglieder des Vorstands sein.

 

§ 19         Festveranstaltungen

 

Die Schützenbruderschaft feiert jährlich das Patronatsfest (Barbarafest) im Kreise der Mitglieder und das Schützenfest als öffentliche Veranstaltung, wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt die Mitgliederversammlung.

Zum Barbarafest finden sich die Mitglieder zu einer Versammlung zusammen, zu der der

1.     Brudermeister einlädt. Sie soll der Pflege des Gemeinschaftsgeistes, der Brüderlichkeit,

der religiösen, staatsbürgerlichen und kulturellen Fortbildung, sowie der Förderung des Brauchtums dienen.

 

§ 20         Kirchliche Veranstaltungen

 

Die Schützenbruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösen Leben. Insbesondere nimmt die Schützenbruderschaft in Tracht und mit Fahnen an der Fronleichnamsprozession der Pfarre teil.

 

§ 21 Ehrungen

 

Nach 25 – jähriger Mitgliedschaft erhält das Mitglied die silberne Mitgliedsnadel.

Für 40 – jährige und 50-jährige Mitgliedschaft wird die goldene Mitgliedsnadel verliehen. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.

Auszeichnungen für besondere Verdienste werden nach Beschluss des Vorstandes

verliehen. Im Rahmen anderer Zuständigkeiten stellt der Vorstand die erforderlichen

Anträge.

 

§ 22         Schützenbrauchtum

 

Die Schützenbruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften geübte Schießspiel und das Vogelschießen.

 

§ 23         Sportschießen

 

Die Schützenbruderschaft pflegt und fördert das sportliche Schießen nach den Bestimmungen der Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft gewährt dem Bund in Erfüllung seiner Verpflichtungen als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen Auskunfts- und Weisungsrechte.

 

§ 24         Sozialverpflichtung der Schützenbruderschaft

 

Die Schützenbruderschaft schützt ihre Mitglieder durch den Abschluss einer Haftpflicht- und Unfallversicherung, die das einzelne Mitglied ausschließlich im Rahmen seiner Vereinstätigkeit schützt.

 

§ 25         Kunst und Kultur

 

Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert und sorgfältig und sicher verwahrt werden.

 

§ 26         Geschäftsordnung

 

Die Schützenbruderschaft kann sich eine Geschäftsordnung geben. Diese wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

 

                    § 27        Schiedsgericht

 

Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Schützenbruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander, sollen vom Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist das Schiedsgericht beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anzurufen. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht, sich direkt an das Schiedsgericht des Bundes zu wenden.

Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 14.3.2010 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.

 

§ 28         Datenschutz

 

Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt die Bruderschaft Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen, Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von der Bruderschaft grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht. Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für die Bruderschaft erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.

Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Zwecke der

Bruderschaft verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am "Schwarzen Brett". Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist - mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände - nicht zulässig.

Als Mitglied des Bundes ist die Bruderschaft verpflichtet, ihre Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Austrittsdatum und Vereinsmitgliedsnummer (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion in der Bruderschaft. Die namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage der Bruderschaft entfernt.

Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied ebenfalls einverstanden, dass Fotos von Veranstaltungen der Bruderschaft, auf denen das Mitglied abgebildet ist, im Rahmen von Veröffentlichungen der Bruderschaft, z.B. auf der Homepage oder in Festschriften veröffentlicht werden. Jedes Mitglied hat das Recht, der Veröffentlichung zu widersprechen, es sei denn, die Veröffentlichung wäre nach § 23 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie auch ohne Zustimmung zulässig.

 

§ 29         Satzungsänderung

 

Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung der Schützenbruderschaft ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

 

§ 30         Auflösung der Schützenbruderschaft

 

Im Falle der Auflösung der Körperschaft fällt das vorhandene Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die katholische Kirchengemeinde Heilig Geist Eschweiler, die es ausschließlich und unmittelbar für kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königsketten, Urkunden und Bücher als erhaltenswerte Kulturgüter fallen an den Bund, der diese Gegenstände zur Erfüllung seiner eigenen Aufgaben[1] ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in Eschweiler Pumpe-Stich mit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden.

 

§ 31         Inkrafttreten

 

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am. ___ .___ 2018 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.

 

§ 31a Übergangsregelungen:

 

Die zum Zeitpunkt der Satzung gewählten Vorstandsmitglieder behalten ihr Vorstandsamt bis zur nächsten regulären Neuwahl im Januar 2019 inne.

 

Danach erfolgt eine Neuwahl des gesamten Vorstands, jedoch, um den § 15 der Satzung Geltung zu tragen mit unterschiedlich langen Legislaturperioden.

 

 

 

Anmerkung:      Sofern in dieser Satzung nicht ausdrücklich ausgeführt, gelten die

                            Amtsbezeichnungen gleich für weibliche und männliche Mitglieder

                            der Bruderschaft, eine Ausnahme bildet lediglich das Amt des Präses.


  

  Oliver Wald                  Hans-Peter Bings                            Petra Frohn              Michaela Bär

 Brudermeister                 stellv. Brudermeister              Geschäftsführerin       Kassiererin



[1] Ureigenste Aufgabe des Bundes ist in diesem Falle die Erhaltung und Sicherstellung der

  Traditonsgegenstände für die Nachwelt, für nachfolgende Generationen

Thema: Datenschutz EU-DSGVO

Das wohlmeinende Thema Datenschut beschäftigt auch die Bruderschaft. Die Datenschutzordnung der Bruderschaft befindet ist hier aufgeführt. Eine Zeichnung durch die Mitglieder findet zur Zeit statt.

   Datenschutz nach EU-DSGVO ab den 25.Mai 2018

 

1)    Die St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft Eschweiler Pumpe-Stich e.V. erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse) unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen der Mitgliederverwaltung.

Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten:
         

- Name und Anschrift
- Bankverbindung
- Telefonnummern (Festnetz und Funk) sowie
- E-Mail-Adresse,
- Geburtsdatum,
- Staatsangehörigkeit
- Lizenz(en),
- Ehrungen,
- Funktion(en) un Gruppenzugehörigkeitenim Verein,
- Wettkampfergebnisse,
- Zugehörigkeit zu Mannschaften,
- Startrechte und ausgeübte Wettbewerbe,
- gegebenenfalls Angaben im Hinblick auf das Waffenrecht.

2)    Die St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft Eschweiler Pumpe-Stich e.V.hat Versicherungen abgeschlossen oder schließt solche ab, aus denen sie und / oder ihre Mitglieder Leistungen beziehen können. Soweit dies zur Begründung, Durchführung oder Beendigung dieser Verträge erforderlich ist, übermittelt der Verein personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Name, Adresse, Geburtsdatum oder Alter, Funktion(en) im Verein, etc.) an das zuständige Versicherungsunternehmen. Der Verein stellt hierbei vertraglich sicher, dass der (die) Empfänger(in) die Daten ausschließlich dem Übermittlungszweck gemäß verwendet.

3)    Im Zusammenhang mit ihren Vereinsleben, Sportbetrieb sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht die Bruderschaft  personenbezogene Daten und Fotos ihrer Mitglieder in ihren Vereinsmitteilungen sowie auf ihrer Homepage und übermittelt Daten und Fotos zur Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien. Dies betrifft insbesondere Start- und Teilnehmerlisten, Mannschaftsaufstellungen, Ergebnisse, Wahlergebnisse sowie bei sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen anwesende Vorstandsmitglieder und sonstige Funktionäre. Die Veröffentlichung / Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Daten, die zur Organisation des Vereins und des Sportbetriebes nötig sind. Hierzu gehören, Name, Anschrift, Vereins- und Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein, Alter oder Geburtsjahrgang sowie Einstufungen in Behindertenklassen.

4)    Als Mitglied des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist die Bruderschft verpflichtet, bestimmte personenbezogene Daten über den o.a. Dachverband  dorthin zu melden.

Im Zusammenhang mit der Organisation und der Entwicklung des Dachverbandes, des Sportbetriebes in den entsprechenden jeweiligen übergeordneten Verbandshierarchien sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen der übergeordneten Verbandshierarchien übermittelt der Verein personenbezogene Daten und gegebenenfalls Fotos seiner Mitglieder an diese zur Bearbeitung und Veröffentlichung.

Übermittelt werden an den Dachverband der Name, Anschrift, Geburtsdatum, Wettkampfergebnisse, Startberechtigungen, Mannschaftsaufstellungen, praktizierte Wettbewerbe, Lizenzen, Berechtigungen, Vereins- und Abteilungszugehörigkeit, Informationen zur Einstufung in Behindertenklassen sowie bei Vereinsfunktionen auch Telefonnummern, Faxnummern und E-Mail-Adresse.

Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand des verarbeitenden Verbandes der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung / Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Einzelfotos von seiner Homepage.

5)    Die Bruderschaft veröffentlicht in seinen Vereinsmitteilungen, auf seiner Homepage als auch in weiteren elektronischen Medien über besondere Ereignisse der Bruderschaft. Weiterhin erstellt die Bruderschaft Berichte an die Printmedien. Die Berichte betreffen die Veranstaltungen, Wahlen, Leistungen im Schießsport mit Ergebnissen und Platzierungen, den Wettkampfablauf, besondere Beobachtungen während des Wettkampfes, Zitate der Schützen und Betreuer etc. Weiterhin berichtet die Bruderschaft hierbei auch über das Erlangen von Lizenzen, Ehrungen und Geburtstage seiner Mitglieder. Außerdem werden Berichte über das Training verfasst. Hierbei werden Fotos von Mitgliedern und folgende personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht: Name, Bruderschafts- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer, Funktion in der Bruderschaft- und –soweit erforderlich – Alter, Geburtsjahrgang oder Geburtstag, Ergebnis, Platzierungen. Berichte über Ehrungen nebst Fotos darf der Verein – unter Meldung von Name, Funktion im Verein, Vereins- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer – auch an andere Print- und Telemedien sowie elektronische Medien übermitteln. Im Hinblick auf Ehrungen und Geburtstage kann das betroffene Mitglied jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung / Übermittlung von Einzelfotos sowie seiner personenbezogenen Daten allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen.

Veröffentlichungen in Printmedien, sowie Fotos von Mitgliedern, die bei Veranstaltungen des Vereines oder bei schießsportlichen Veranstaltungen gemacht wurden, werden im der Schützenheim der Bruderschaft ausgehangen und anschließend verwahrt.

6)    Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vorstandsmitglieder, sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung in der Bruderschaft  die Kenntnisnahme erfordern. Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Rechte (z. B. Minderheitenrechte) benötigt, wird ihm eine gedruckte Kopie der Liste gegen die schriftliche Versicherung ausgehändigt, dass Namen, Adressen und sonstige Daten nicht zu anderen Zwecken Verwendung finden.

Beinhalten die Mitgliederlisten besondere Kategorien personenbezogener Daten gem. Art. 9 Abs. 1 DSGVO so sind die Empfänger der Geheimhaltung verpflichtet und haben die Geheimhaltung besonders zu erklären. Die Herausgabe der Daten darf nur in digitaler und verschlüsselter Form erfolgen. Das Kennwort zur Entschlüsselung der Daten ist getrennt von der Datenübermittlung zu übermitteln.

Diese Informationen werden im Verbandseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

7)    Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von der Bruderschaft intern nur verarbeitet, wenn sie zur Förderung des „Vereinszweckes“ nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.

8)    Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu. Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehende, Datenverwendung ist dem Verein nur erlaubt, sofern er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft.

9)     Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (insbesondere §§ 34, 35 BDSG) das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten.


Endlich wieder einen König - dazu einen ganz jungen Regenten

Groß war die Aufregung am vergangenen Wochenende im Pumpe-Sticher Schützenheim. Die Bruderschaft veranstaltete ihr Königs- und Prinzenschießen, wobei dies zum ersten Mal nach einem neuen Reglement verlief. Anstelle des bisherigen Losverfahrens wurde nun der sportliche Vergleich durch den „Königsschuß“ gesucht.

Mit 28,9 Ringen konnte Kevin Bär die Königswürde der Bruderschaft erringen. Damit geht nun  eine mehrjährige  Zeit ohne König zu Ende. Kevin hatte vor dem Schießen die Wahl, ob er noch einmal und damit zum letzten Mal für das Amt des Jungschützenprinzen kandidiert, oder ob er den sportlichen Vergleich sucht und mit um die Königswürde schießt. Die Tatsache, dass er aufgrund seines Alters nicht mehr für weitere Jugendwettkämpfe qualifizieren konnte, gab dann den Ausschlag für die Teilnahme am Königsschießen, an dem sieben Bewerber teilnahmen.

Letztendlich wurde es dann sehr knapp, denn allein zwei Teilnehmer folgten Kevin im nahen Teilerbereich. Der Brudermeister freute sich sehr über den neuen jungen Regenten und ausgiebig wurde der neue König danach im Schützenheim  gefeiert.

Eileen Wald gelang es zum dritten Mal Schülerprinzessin zu werden und Michaela Bär konnte den Hubert-Krauthausen-Gedächtnispokal gewinnen.


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2018 findet kein Schützenfest statt - stattdessen ein Sommerfest

Das 2018 kein Schützenfest in Pumpe-Stich  stattfindet ist dem Umstand geschuldet, dass wir im November erfuhren, dass wir zukünftig auch als „kirchlicher Verein“ für die Anmietung des Pfarrheim St. Barbara Miete beszahlen müssen. Diese Forderung stieß natürlich auf Unverständnis in der Bruderschaft; trotzdem waren wir bereit die geforderte Miete aufzubringen.

Leider stellten wir fest, dass nun im Mietvertrag eine Maximalbelegung des Saals mit nur 80 Personen vorgesehen ist. Die Besuchszahlen lagen aber in den letzten Jahren mehr als deutlich über diesen Wert. Unsere geschätzten Gäste wollen wir aber nicht am Entrée abweisen. 

Für die Durchführung eines Schützenfests ist daher der Pfarrsaal nicht mehr geeignet.

Eine kurzfristige Anfrage bei der Stadtverwaltung ergab, dass an unserem traditionellen Termin im Mai die Mensa der Gesamtschule bereits belegt ist. Ein Ausweichen auf einem anderen in Frage kommenden Wochenende würde zu einer Kollision mit dem Schützenfest einer mit uns befreundeten Bruderschaft führen. Solch einen Fauxpas wollten wir nicht riskieren, so dass die Mitgliederversammlung beschloss  das diesjährige Schützenfest zu Gunsten eines Sommerfests in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

Das Sommefest soll rund um das Schützenheim stattfinden. Neben Leckereien vom Grill wird Live-Musik angeboten. Unsere Majestäten sollen ebenfalls in einen festlichen Rahmen inthronisiert werden.

2019 wird dann wieder ein Schützenfest stattfinden. dabei handelt es sich um das Schützenfest zum 150-jährigen Jubiläum der Bruderschaft.  Hier soll in der Mensa der Gesamtschule ein großer Jubiläumsabend mit bunten Programm stattfinden.


Bezirkskönigsschießen 2018

Ups, she did it again …

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03.03.2018 - Beim gestrigen Bezirkskönigsschießen, das traditionell im Schützenheim an der Odilienstraße  stattfand konnte sich unsere Schülerprinzessin gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen. Mit 30,7 Ringen konnte Eileen den Titel der Bezirksschülerprinzessin verteidigen. Dabei hatte sie mit einer starken Konkurrenz zu kämpfen, folgte doch der Zweitplatzierte Teilnehmer mit nur 1/10 Abstand. Ferner schoß Sie im Gegensatz zur Konkurrenz, die mit neuen Pressluftgewehren antrat, mit einem älteren Vorkomprimierer. Dies tat dem Erfolg aber keinen Abbruch. Eileen wird zusammen mit der neuen Bezirksprinzessin  aus Stadtmitte und dem neuen Bezirkskönig Mike Grothe aus Kinzweiler am Tag der Schützen am 18.03,2018  in Kinzweiler proklamiert.

Einen großen Achtungserfolg konnte auch unser Generalfeldmarschall Kaspar Schmitz  für die Bruderschaft erringen. Beim Ehemaligenschießen der Bezirkskönige belegte er mit einem Teiler von 45 einen respektablen zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch.

Pumpe-Sticher Damen dominierten die Bundesmeisterschaft

Michaela Bär ist Bundesmeisterin

Deutscher Meistertitel für die Damenmannschaft

Die Pumpe-Sticher Damenauswahl bestehend aus Biggi Wiggers, Petra Frohn und Michaela Bär dominierten nach Ihrem fantastischen Abschneiden bei der Diözesanmeisterschaft nun auch die Bundesmeisterschaft und stellten damit erneut die Spitzenklasse unserer Bruderschaft im Schießsport unter Beweis.

Beim Finale der Meisterschaft im Kleinkaliberschießen der Altersklasse konnte Michaela Bär die Konkurrenz bestehend aus 85 Startern beiderlei Geschlechts auf die Plätze verweisen und sich den Meistertitel sichern.

 Zudem konnte unsere Damenmannschaft   den Mannschaftstitel der Bundesmeisterschaft in der Kleinkaliberdisziplin mit nach Hause bringen. 

Die Schießsportlichen Erfolge unserer Damenequipe macht die Bruderschaft sehr stolz. Herzlichen Glückwunsch.


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Biggi Wiggers, Michaela Bär, Petra Frohn

Bilder vom Schützenfest - 07.05.2017

Am 07. Mai feierten wir unser schönes Schützenfest. Hier einige Bilder dazu.

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Festschrift entsteht in der evangelischen Gemeindebriefdruckerei

Die diesjährige Festschrift zum Schützenfest ist gestern in den Druck gegangen. An dieser Stelle unseren herzlichen Dank an unsere treuen Werbekunden, die erst die Drucklegung durch ihre Anzeigenschaltung ermöglichen.

Leider stand uns in diesem Jahr nicht mehr unsere bewährte Druckerei zur Verfügung, so dass eine neue Druckerei gesucht werden musste. Herr Pfarrer Richter konnte  kurzfristig Kontakt zur evangelischen Gemeindebriefdruckerei und Herrn Harry Reimer herstellen.  

Wir freuen uns über diese neue Partnerschaft, die ein weiteres Zeichen dafür ist, wie unkompliziert das Zusammenleben/-wachsen der beiden Konfessionen in St. Barbara gelingt.

Vor dem Hintergrund des Reformationsjubiläums ein starkes Signal gelebter Ökumene.


Diözesanmeisterschaft, 25.03.2017

Pumpe-Sticher Damenequipe dominiert die Diözesanmeisterschaft im Schießsport

Am gestrigen Samstag, 25.03.2016, fanden in Pier die Diözesanmeisterschaften  im Luftgewehr und Kleinkaliberschießen statt. Es traten hier Schützen von Bruderschaften und Vereinen  aus dem gesamten Bistum Aachen zum Wettstreit an.  Die St. Barbara- und St. Sebastians- Schützenbruderschaft Eschweiler Pumpe-Stich hatte mit der Mannschaft Pumpe 2 eine reine Damenmannschaft am Start, die in den spannenden Wettkämpfen das überwiegend männliche Starterfeld gehörig aufmischte.

In der Mannschaftswertung Altersklasse belegte die Mannschaft, die aus Biggi Wiggers, Petra Frohn und Michaela Bär besteht, in der Disziplin "Luftgewehr aufgelegt" mit 897 von 900 möglichen Ringen den zweiten Platz. Die Mannschaftswertung Altersklasse  im Bereich "Kleinkalibergewehr aufgelegt" konnte dahingegen klar gewonnen werden. Mit 884 von 900 möglichen Ringen  konnte sich hier die Mannschaft von der Pumpe klar durchsetzen. Die zweitplatzierte Mannschaft aus Hürtgen errang abgeschlagen den zweiten Platz mit  873 Ringen.

Es verwundert nicht, dass die besten Einzelschützen Angehörige der Pumpe-Sticher Bruderschaft sind. Mit 296 Ringen war Michaela Bär beste Teilnehmerin im Bereich Kleinkaliber, gefolgt von Petra Frohn mit 294 Ringen. Biggi  Wiggers erreichte hier den vierten Platz.

Die Ergebnisse der diesjährigen Diözesanmeisterschaft belegen wieder den hohen Leistungsstand der Pumpe-Sticher Schützen. 


Bezirksprinzenschießen, 17.03.2017

Eileen Wald Bezirksschülerprinzessin

Hans-Peter Bings Pokalsieger

Aus Sicht unserer Bruderschaft verlief das diesjährige Bezirkskönigs und -prinzenschießen äußerst erfolgreich.

Hans-Peter Bings konnte in einem spannenden Wettkampf den Pokal der ehemaligen Bezirkskönige erringen und Kaspar Schmitz, der ebenfalls  an dem Wettkmpf teilnahm konnte sich auch sehr gut platzieren.

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Großen Wirbel gab es beim Bezirschülerprinzenschießen. Vom stellvertretenden Bezirksjungschützenmeister wurde vor dem Schießen bekanntgegeben, dass anstatt wie üblich auf drei  nun auf fünf Wertungsspiegel geschossen werden soll. Es regte sich kein Widerspruch.

Nach dem Schießen waren wir uns eigentlich sehr sicher, dass unsere Schülerprinzessin klar das Schießen für sich entschieden hat. Eine Bruderschaft legte dann Protest wegen des geänderten Procederes ein, was dazu führte, dass das Schießen wiederholt wurde. 

Unsere Schülerprinzessin behielt Nerven und konnte dann dieses Schießen für sich entscheiden. Mit 28 Ringen konnte Eileen Wald die Bezirksschülerprinzenwürde erringen.

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Knapp verfehlte Verena Millbrett dann den Hattrick komplett zu machen. Im Schießen um die Berzirksprinzenwürde musste sie sich nur dem Mittbewerber aus Weisweiler geschlagen geben.

Das Bezirksprinzenschießen belgt wieder die hohe Leistungsdichte unserer Schützen im Schießsport.